Modafinil gegen Schlafkrankheit?

übermäßigen Tagesschläfrigkeit

Narkolepsie, auch als Schlafkrankheit oder Schlummersucht bezeichnet, ist eine schwere Schlafstörung, die Ihren kompletten Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinanderbringt.

Ich kenne diese Krankheit leider persönlich und hatte vor allem immer wieder mit Schlafanfällen mitten am Tag zu kämpfen. Meeting mit den Chefs? Ich war auf 5 Kaffee und trotzdem nur noch am Gähnen.

Der Grund: Der Raum war abgedunkelt und es fand im Keller statt, wenig Lichteinstrahlung. Draußen im Garten, im Sommer, auf der Terasse, da ist alles gut.

Die ersten Anzeichen der Krankheit sind schon in der Kindheit wahrzunehmen und zeigen sich meist durch eine hohe Schläfrigkeit und Müdigkeit im Alltag, selbst bei ausreichend Schlaf. Im schlimmsten Fall kann es zu Schlafattacken kommen, wodurch Sie unkontrolliert einschlafen. Modafinil soll dagegen helfen.

Hilfe in Sicht

Der Wirkstoff Modafinil zählt zu einer der wichtigsten Mittel gegen die Schlafkrankheit.

Der Grund war ein ungünstiges Nutzen-Risiko-Profil. Dennoch gilt Modafinil als gut verträglich, kann aber in einigen Fällen zu Kopfschmerzen oder auch Unruhe führen. Vor allem Kinder und Jugendliche sollten Modafinil nicht ohne ein vorheriges Gespräch mit einem Arzt einnehmen.

So fühlte ich mich auch oft

Wie wirkt Modafinil?

Narkolepsie kann nicht geheilt werden, jedoch gibt es diverse Behandlungsansätze.

Das ist also ähnlich wie mit Asthma, kann nicht vollständig geheilt werden, aber gut behandelt werden.

Darunter fällt auch Modafinil, welches auf das zentrale Nervensystem wirkt. Vor allem das Rückenmark und das Gehirn.

Die Wirkung von Modafinil ist simpel, denn das Mittel stimuliert das Nervensystem.

Dadurch wird der Patient wachgehalten und leidet nicht mehr unter den plötzlichen Schlafattacken. Zu erwähnen ist, dass die Wirkung von Modafinil noch nicht komplett erforscht wurde. Bekannt ist aber, dass der Wirkstoff sich an die Andockstellen des Nervenbotenstoffs Adrenalin bindet.

Dadurch, dass sich Modafinil an Adrenalin heftet, welches für die Wachreaktion des Körpers zuständig ist, hält Modafinil Patienten wach. So habe ich mich auch immer sehr wach gefühlt und konnte bestätigen das diese erhöhte Konzentration auch vorteilhaft für die Arbeit ist.

Nach einer Zeit tritt natürlich ein Gewöhnungseffeket ein und das ganze ist nicht mehr so intensiv, schade, aber so ist das eben. Die Dosis erhöhen würde ich nicht, denn dann treten vermehrt Nebenwirkungen ein und Schlafstörungen sind die Folge. Genau dagegen will ja mal was machen… (wenn auch eher andersrum). Aber zu wenig Schlaf ist eben auch nicht gut.

Die richtige Anwendung und Risiken

Täglich werden 200 bis 400 Milligramm Modafinil eingenommen, abhängig von der Schwere der Schlafkrankheit.

Es handelt sich dabei meist um kleine Tabletten, welche Sie gemeinsam mit ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Die Einnahme ist am Morgen zu empfehlen, denn so erstreckt sich die Wirkung des „Wachseins“ über den ganzen Tag.

Es gibt aber auch einige Nebenwirkungen. Bei etwa zehn Prozent der Nutzer werden Kopfschmerzen hervorgerufen. Ebenfalls häufig kommt es zu Schlaflosigkeit, Angst, Unruhe, einem beschleunigten Puls sowie vermehrten Schwitzen. Zu den sehr seltenen Reaktionen zählen lebensbedrohliche Allergien.

Modafinil

Modafinil – Ja oder nein?

Heute wird Modafinil nur noch für die Behandlung von Narkolepsie verschrieben. Für andere Krankheiten ist der Wirkstoff nicht mehr erhältlich. Außerdem ist Modafinil nicht frei in der Apotheke zu kaufen, sondern Sie brauchen ein Rezept. Wenden Sie sich deshalb zuerst an Ihren Arzt. Hier können Sie erst einmal weiterlesen und sich über das Medikament informieren.

Anschließend ist dort auch eine Online Sprechstunde möglich. Praktisch und vor allem für Folgerezepte relevant. Jedes mal wieder zum Hausarzt und dann zur Apotheke, ich habs gehasst. Seit dem nutze ich eben auch das Internet dafür.

Im übrigen verzichte ich seit dem auf Kaffee, ein Entzug kann helfen! Ich hab dann nach über 3 Monaten wieder einen Kaffee getrunken und dachte ich wäre auf sonst was! Wahnsinn wie hellwach und motiviert ich war. Dann hab ich den nächsten Kaffee erst wieder nach eigen Wochen getrunken. Seit dem trinke ich nur alle paar Monate Kaffee, daher sage ich das „eigentlich“ auf Kaffee (im Sinne davon jeden Tag einen zu trinken) verzichte.

Kaffee? Nicht jeden Tag

Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten